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24h WM: Es kommt gerne anderes, wird dann aber doch gut

Friday, September 2nd, 2011

Es kommt gerne anderes, wird dann aber doch gut. So oder so ähnlich könnte die Headline zur 24h WM in diesem Jahr lauten.

Aber von vorne. Da wir am Freitag ewig im Stau gestanden hatten, bin ich erst Samstagmorgen auf die Runden kommen. Etwas verträumt startete ich drei Stunden vor dem Start auf die Besichtigungsrunde. Einen Kilometer kam ich, bis ich brutal geweckt wurde. Schienen, Feuchtigkeit und ein flacher Anfahrtswinkel. Jeder Radfahrer kennt das Ergebnis. Ich lag mit satten Schürfwunden an Knie und Ellenbogen auf der Nase. Schlimmer war aber die Prellung der Hüfte. Im Kopf lief schon der Film: „Alles für die Katz. Training, Vorbereitung über Wochen und …“

Als nächstes hieß es Wunden versorgen lassen, erholen und versuchen den Sturz hinzunehmen. Um 13.15 Uhr stand ich in der Wechselzone. Kim kam regelrecht in die Zone gehechtet: „Wir liegen vorne, gib alles!“, schrie er mir noch zu. Ich schaltete von jetzt auf gleich in den Rennmodus um. Schmerzen waren egal, schließlich lagen wir vorne.
Das Spiel ging Stunden weiter. Wir drehten unsere Runden im 2er-Rhythmus (jeder fuhr 2 Runden) und lagen mit Univega und AS Group – Quantec an der Spitze des 2er Männerfeldes. Zwischenzeitlich konnte sich Univega absetzen und einen Vorsprung herausfahren. Gegen 22 Uhr wurde es aus unserer Sicht spannend, Kim und ich konnten zu den Führenden aufschließen und die Verfolger hinter uns lassen. Zu meinem Erstaunen gingen wir zwei Runden später erneut in Führung. Schnell waren einige Minuten Vorsprung herausgefahren. Das Zeitpolster hielt aber nicht lange. Gegen 2 Uhr war der Traum vom Titel dahin. Univega lag bereits wieder mit einigen Minuten Vorsprung vorne, und auch AS Group –Quantec kam gefährlich näher. Was habe ich in diesen Minuten den Sonnenaufgang herbei gesehen. Es kam aber wie es kommen musste, wir konnten das Tempo von AS Group –Quantec nicht halten. Lagen aber auf einem recht sicheren 3. Rang. Sicher deswegen, da wir bereits über sechs Runden auf die Viertplatzierten herausgefahren hatten.
In der Nacht hatte ich noch ein Aha-Erlebnis. Mitten auf der Runde ging plötzlich und unvermittelt meine Lampe aus. Auch wenn man die Runde schon einige Male gefahren ist, macht Licht es doch entscheidend einfacher.

Dann endlich, der Sonnenaufgang. Meiner Meinung nach ist das immer wieder einer der schönsten Momente in einem 24h-Rennen. Es wird heller, wärmer und das Rennen fällt einem wieder leichter. Auch die Motivation kommt zurück, schließlich war es ja nicht mehr weit.
Die Platzierungen waren dennoch wie in Stein gemeißelt. AS Group – Quantec versuchte zwar noch mal zum den Führenden aufzuschließen, aber Univega war deutlich stärker.

Im Laufe des Vormittags fuhr ich zu Teamkollegen Nadine auf. Sie war mit Trevor im 2er Mixed Team unterwegs. Zusammen ließen sich die Runden flüssiger fahren, also im Konvoi weiter. Um 12.10 Uhr standen Trevor und ich das letzte Mal in der Wechselzone. Noch 50 min bis zum Zielschluss. Es gab zwei Möglichkeiten, im normalen Tempo drei Runden fahren oder das Rennen Rennen sein lassen und locker zwei Runden á 25 Minuten fahren. Da der Drops in beiden Teams gelutscht war, fiel die Entscheidung leicht. Trevor und ich drehten zwei Runden zum Ausfahren und genossen die Atmosphäre, die Sonne und einfach mal stehen bleiben zu können, um ein kurzes Päuschen einzulegen.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass es in diesem Jahr eine der stärkst umkämpftesten Weltmeisterschaften war. Wir haben 18 Stunden um die Platzierungen gekämpft und uns mit den Konkurrenten behakt. Letztendlich haben aber doch die Stärksten gewonnen.

Heute fünf Tage später bin ich im Groben wieder hergestellt. Die Wunden heilen und die Nächte kann ich wieder durchschlafen. Nur die Gewissheit, in den nächsten Monaten kein 24h-Rennen zu fahren, bleibt.

Kurz noch zu den Ergebnissen:

Nadine Rieder / Trevor Allen (2er Mixed) – Platz 2 oder Vize-Weltmeister
Kim Tofaute / Benjamin Brochhagen (2er Männer) – Platz 3

Die gesamten Ergebnisse gibt es hier.

Eurer Benny

24h WM – VIZEWELTMEISTER

Sunday, August 28th, 2011

Leider fing ich mir eine Woche vor der WM noch eine Erkältung ein. Ich verzichtete deshalb einige Tage auf das Training und versuchte so schnell wie möglich wieder fit zu werden. Freitags war die Anreise und ich freute mich schon die restlichen Teammitglieder endlich mal wieder zu sehen! Bis auf ein bisschen Schnupfen war ich soweit auch wieder gesund. Nachdem wir unsere Teamzelte aufgebaut hatten, ging ich mit Trevor und Kim zur Streckenbesichtigung. Da merkte ich schnell, dass mir die 7,3km lange total gut lag und ich hatte viel Spass auf der Runde. Es waren ein paar Anlieger dabei und auch sonst war es recht technisch. Am nächsten Morgen ging es dann nach dem Frühstück aufs Renngelände. Unser Mechaniker Markus checkte noch mal die Bikes durch und ich versuchte mich noch ein bisschen zu entspannen. Das Wetter war super, keine Wolke am Himmel und sehr warm. Um 13 Uhr startete Trevor ins Rennen und ich rollte mich auf der Strasse ein, bevor ich mich dann in die Wechselzone stellte. Es ging also los: meine erste 24h WM!! Ich fand schnell in den Rennrhythmus und konnte immer einige Fahrer überholen. Auf welchen Platz wir lagen wusste ich zu Beginn noch nicht, da das Teilnehmerfeld extrem gross war. Wir beschlossen, immer 2 Runden am Stück zu fahren, da so die Pause auch etwas länger war. Schon nach kurzer Zeit lagen wir an erster Stelle:) Den  Vorsprung konnten wir immer mehr ausbauen und so hatten wir abends bereits 10 Minuten herausgefahren. Ich fühlte mich immer noch super und konnte sehr konstante Rundenzeiten fahren (Bestzeit bei den Damen). Die Zeit verging durch die ständigen Wechsel total schnell und schon bald wurden die Lichter ans Bike gemacht. Ich freute mich schon auf das Fahren in der Dunkelheit, da ich ja bereits beim MT Mayhem in England feststellte, dass mir das Fahren in der Nacht sehr liegt und auch die technischen Stellen und Abfahrten kein Problem sind. Um Mitternacht hatten wir dann schon über eine Runde Vorsprung und wir wussten beide, dass der Sieg eigentlich sicher ist, wenn wir weiterhin unseren Rhythmus fahren und nichts passiert. Und genau dann passierte es natürlichL Um ca. halb 3 Uhr kam ich etwas zu schnell aus einer Kurve und rutschte weg. Es waren Bahngleise auf der Strecke. Die kannte ich ja eigentlich bereits von den vielen Runden zuvor. Ich wusste auch, dass ich vorsichtig sein muss, doch leider wurden die Gleise nachts feucht und ich hatte keine Chance mehr auf dem Bike zu bleiben. So fiel ich einmal quer über den Teer. Ich stand sofort auf, nahm mein Rad und wollte weiter fahren. Die Lichter waren leicht verbogen und die Schaltung machte komische Geräusche, ich versuchte jedoch einfach damit zurechtzukommen, um so schnell wie möglich zur Wechselzone zu kommen (leider war der Sturz am Anfang der Runde). Ich merkte zwar, dass ich Schürfungen hatte und diese auch bluteten, jedoch war mir das in dem Moment egal und Schmerzen spürte ich zu dem Zeitpunkt auch noch nicht. Als es dann in den Anstieg ging, fuhr ich wohl mit zu viel Kraft/ Gewalt, da das ohnehin schon verbogene Schaltauge nun noch mehr verbog. Die Kette fiel immer runter und klemmte sich fest. So langsam versagten auch meine Nerven und ich war froh, dass mir zwei andere Fahrer helfen wollten. Als es dann aber beim nächsten Anstieg das Schaltauge komplett abriss und ich nicht mehr fahren konnte, kamen auch schon die Tränen. Mir ging alles durch den Kopf…Ich habe mit dem Sturz alles kaputt gemacht…Der Sieg ist weg…Müssen wir aufgeben? Aber es half alles nichts, ich musste laufen. Und zwar so schnell wie möglich, um in die Wechselzone zu kommen. Als ich dann wieder am Teamzelt war, wurden meine Wunden so gut es ging verarztet und mein Ersatzbike, das Fully wurde fahrfertig gemacht. Trevor musste in dieser Zeit doppelt so viel fahren. Dies zerrte natürlich sehr an seiner Kraft und wir waren beide moralisch nicht mehr sehr gut drauf. Durch den Sturz sind wir auf den zweiten Platz zurückgefallen und ich machte mir natürlich Vorwürfe. Aber ändern konnte ich es sowieso nicht mehr. Und da kam schon das nächste Problem. Da Markus den Schaltzug meines Fullys auswechseln musste, musste ich das Rad von meinem Teamkollegen Benny nehmen. Das war mir leider viel zu klein. Das Glück stand eindeutig nicht mehr auf unserer Seite. Mittlerweile war es schon morgens. Wir befanden uns immer noch auf der zweiten Position, haben zwischenzeitlich wieder etwas Zeit gut gemacht und versuchten noch mal zu kämpfen. Doch leider kam das Rennende immer näher und wir wussten, dass wir es nicht mehr schaffen können, den Weltmeistertitel zu holen:( Sehr enttäuscht fuhren wir dann als Vizeweltmeister über die Ziellinie. Das ist natürlich auch ein super Platz, aber wenn man den Titel so nah und so gut wie sicher vor sich hatte, ist die Enttäuschung einfach grösser.

Alles in allem können wir natürlich froh sein, dass wir das Rennen überhaupt beenden konnten. Vielen Dank an all unsere Betreuer, an unsere Physiotherapeutin und an den Mechaniker-ohne sie wäre das alles nicht möglich gewesen!! Im nächsten Jahr klappt es dann hoffentlich:) Meine Verletzungen schmerzten leider auch immer mehr und mittlerweile kann ich seit einer Woche das Bein nicht mehr anwinkeln, da ich eine starke Schürfwunde an Knie und Schienbein habe. Ich hoffe, dass die Entzündung und die Schmerzen bald weggehen!!

Eure Nadine

News Nadine

Monday, August 1st, 2011

24 h Rennen MT Mayhem

Nachdem ich ja sehr gespannt und mit leichter Unsicherheit nach England zu meinem ersten 24 h Rennen (MT Mayhem) geflogen bin, kam ich total happy aber auch etwas müde (!!!:)…) wieder zurück. Da wir im 4er Team gefahren sind, hatten wir ja doch immer wieder Pausen dazwischen und so konnte man in Ruhe essen und sich auf den nächsten Einsatz vorbereiten. Es hat wirklich total Spaß gemacht und am Besten fand ich die Fahrt in der Nacht mit Licht. Die Strecke in England war extrem technisch und daher besonders im Dunkeln eine totale Herausforderung. Wir belegten den 5. Platz (ein ausführlicher Rennbericht wurde bereits von Trevor geschrieben)

 Cross Country (C1) Rennen in Kirchberg am 5. Juni

Von England zurück hieß es erstmal ein paar Tage erholen und Schlaf nachholen:). Die 2 darauf folgenden Wochenenden fuhr ich kein Rennen. Erst am 5. Juni ging ich in Kirchberg an den Start. An diesem Tag fühlte ich mich zwar nicht so gut, konnte aber glücklicherweise bei dem international besetzten Wettkampf trotzdem den 6. Platz erreichen.

MTB Marathon Pfronten

Da die 24 h WM immer näher rückt, stand letzte Woche ein sehr umfangreiches Training auf dem Plan. Zum Glück war das Wetter einigermaßen gut, so dass ich viele Grundlagenkilometer auf dem Rennrad absolvieren konnte. Nebenbei trainierte ich in der Sportschule FFB-Puch, um auch das allgemeine Athletiktraining nicht zu vernachlässigen. Trotz des vielen Trainings wollte ich am Wochenende ein Rennen fahren. So fuhr ich etwas müde und mit schweren Beinen nach Pfronten, um beim MTB Marathon mitzufahren. Ich entschied mich aufgrund des schlechten Wetters und meiner nicht mehr ganz so frischen Verfassung für die Kurzstrecke. Hier konnte ich den 2. Platz in der Gesamtklasse (1. Platz in meiner Kategorie) erreichen:)

Nun sind es nur noch 20 Tage bis zur 24 h WM, bei der ich zusammen mit Trevor in der 2er Mixed Kategorie fahren werde. Ich werde wahrscheinlich noch ein Rennen bis dahin fahren und mich ansonsten so gut wie möglich auf die Weltmeisterschaft vorbereiten.

Eure Nadine

Mountain Mayhem – 5th in the Expert field

Wednesday, June 22nd, 2011

Mountain Mayhem is a one of a kind event. No other bike race in the UK is this big, even World Cups can’t match this for size. Having recently been disappointed by the ticket allocation for the Olympics maybe even this race can’t beat the numbers of feet on the ground. Now in its 14th year Mountain Mayhem continues to grow in size and in commercial value. It’s not just the size of the cycle industry commitment to the event but a title sponsor from cosmetics brand, Original Source (part of the http://www.pzcussons.com/ empire), and the attendance of Aston Martin cars hopefully paints the picture.

Last year this was my second attempt at 24solo, deciding to take at least a year out of that game the team came together with 4 riders in the ultra-competitive Expert category. The top teams were littered with professional riders, World Cup racers and top domestic elites. The HOPE team even had National champion and top 10 Olympian Liam Killeen; I found myself thinking “if only we had Wolfram and Alban with us”. Without doubt this was by far the hottest field of any 24 I have attended; even the power of the Storck team from Munich would have been pushed to make the podium….

Mayhem traditionally starts with a lemans style run to the bikes. This year to help spread things out even more the run was lengthened to 2.5km. Despite being about as co-ordinated as Bambi when running somehow it fell to me to stumble round. Legs screaming I make it to the bike, well down on the leaders having to fight my way through the traffic on the first lap. Not the best start but I worked my way back through the field coming round not too far adrift from UK/EU 24solo champ Matt Page, also racing in our category.

So the race went on and on, lap after lap. The weather forecast didn’t come true and we had a relatively dry event, despite a few short but aggressive storms in the early hours. The race course this year was longer, 17km with 500m of climbing with no road sections and plenty of singletrack.  No doubt any German reading this will likely be shocked; yes, a 24hr MTB race with a REAL mountain biker’s course. I would love it if more European riders would come to experience this race, or any UK 24event. Lap after we lap we lost time on the blistering pace set by Hope Factory racing and SCOTT but were riding well in 5th place. It stayed that way for pretty much the whole race despite my best efforts to confuse the team with my tired and incoherent lap maths. We all rode 6 laps of the course and took home the last place on the imaginary UCI podium (only the top three made it up). No prize money for us this year, that all went to the Pros!

Podium: Hope [Liam Killeen, Paul Oldam, Dave Collins, Maddie Horton] SCOTT [ Nick Craig, Roger Walders, Neil Crampton, Nikki Harris] AW cycles [ Simon Ernest, Tim Dunsford, Steve James, Rachel Fenton]

Having now raced three 24hour events in as many countries this season, it’s time for me to take a little break and rest up for a while. I have a couple of more things planned for this season, but you are going to have to wait and see what they are. Rest assured I am sure it will involve lots of travel as usual…

2 Siege beim SympaTex bike Festival in Willingen für Nadine

Monday, June 13th, 2011

Über das Pfingstwochenende fand in Willingen/ Hochsauerland das 14. Sympatex Bike Festival statt. Schon um 7:30 Uhr am Sonntag war der Start zum Marathon. Man konnte zwischen drei verschiedenen Streckenlängen wählen und ich entschied mich für die kleine Runde (52 Kilometer, 1400hm). Die Strecke kannte ich nicht, nur den ersten Anstieg schaute ich mir bereits am Vortag beim Training an. Ich fühlte mich gut und ging zuversichtlich ins Rennen. Bereits am Start kam ich gut weg und so fand ich schnell meinen Rhythmus. Meine Beine und meine Verfassung waren während des ganzen Rennens super und so konnte ich überglücklich und ohne grosse Probleme als Siegerin von 111 Fahrerinnen über die Ziellinie fahren. Meine Fahrzeit betrug 2:24 Stunden. Mit  knappen 5 Minuten Rückstand kam Birgit Jüngst als Zweite vor der Drittplatzierten Stefanie Andris ins Ziel. Es war ein super Gefühl, mal wieder ganz oben auf dem Treppchen zu stehen:-)

Kurzfristig entschied ich mich dann noch dafür, am nächsten Tag beim Specialized Enduro Ride mitzumachen. Da ich nur mein Hardtail dabei hatte, bekam ich von Canyon ein Nerve AM. Die Enduro-Strecke ist abwechslungsreich und bietet höchsten Fahrspass. So freute ich mich schon auf das Rennen, bei dem mit einem Massenstart gestartet wird. Dann geht es einen leichten  Anstieg hoch, bevor dann die Enduro-Strecke beginnt. Ich wollte unbedingt als Erste in die Abfahrt gehen,  da ich wusste, dass ich dann die besten Chancen hatte. Das ist mir auch gelungen und so konnte ich gleich noch einmal einen Sieg feiern. Zweite wurde Karen Eller und Dritte Katrin Neumann.

Dass das gleich so ein erfolgreiches Wochenende für mich in Willingen werden wird, hätte ich nicht gedacht und deshalb bin ich natürlich umso glücklicher.

Nun werde ich die nächsten zwei Tage etwas ruhiger angehen und mich erholen, da ich bereits am Donnerstag nach England fliege. Hier werde ich zusammen mit dem Team beim 24 Stunden Rennen in Mayhem fahren. Da das mein erster Einsatz sein wird, bin ich natürlich total gespannt, wie es laufen wird und was mich alles erwartet. Ich denke, dass es auf jeden Fall eine tolle und neue Herausforderung ist. Ich werde euch dann sobald ich wieder fit und ausgeschlafen bin von meinen Erfahrungen berichten:-)

 Eure Nadine

Ziel *Top 10* erreicht – 8. Platz bei der Deutschen Meisterschaft XC in Albstadt

Monday, June 6th, 2011

Schon sehr früh im Jahr fand bereits gestern die Deutsche Meisterschaft in Albstadt statt. Leider gibt es in Deutschland keine separate U 23 Wertung und so mussten wir zusammen mit den Elite Damen fahren. Die Strecke hat einen langen knackigen Anstieg und eine technische Abfahrt, die sobald es regnet fast unfahrbar wird. Jedoch starteten wir in der Mittagshitze bei Sonnenschein und schwülen Temperaturen. Ich erwischte einen recht guten Start und konnte mir bereits in der ersten Runde einen Platz in den Top 10 sichern. Da das Rennen jedoch über 5 Runden ging, musste ich natürlich probieren diese Position zu halten. In der vorletzten Runde begann es auf einmal zu regnen und die Abfahrten wurden innerhalb kürzester Zeit komplett rutschig. So stand sogar ein Streckenposten in der Abfahrt und wies uns darauf hin, dass wir nicht fahren dürfen, sondern absteigen und schieben müssen! Mir wäre das Fahren lieber gewesen, weil auch zu Fuß rutschte man unkontrolliert nach unten. Die anderen Abfahrten, die man fahren durfte, kam ich glücklicherweise ohne Sturz und ohne Probleme runter. So ging ich dann auch auf Position 8 in die letzte Runde. Mittlerweile hatte es auch wieder aufgehört zu regnen. Leider hatte ich Reifen für trockenes Wetter drauf und dadurch hatte ich es dann an manchen Passagen im Aufstieg schwer, da die Reifen durchdrehten. Jedoch lies ich mir den Platz nicht mehr nehmen und fuhr sehr zufrieden als 8te über die Ziellinie. Deutsche Meisterin wurde Sabine Spitz vor Elisabeth Brandau und Adelheid Morath.

 Am kommenden Wochenende werde ich beim BIKE Festival in Willingen sein. Maybe see u there:-)

 Nadine

UCI MTB World Cup Offenburg

Wednesday, June 1st, 2011

Am vergangenen Freitag ging es nach Offenburg, da dort am Wochenende der Weltcup stattfand.

Die Strecke ist ja schon dafür bekannt, eine der spektakulärsten und anspruchvollsten zu sein. Dieser Ruf ist auch auf alle Fälle gerechtfertigt. Zum Erholen gibt es kaum eine Möglichkeit, weil auch die Abfahrten und Wurzelpassagen volle Konzentration und Kraft verlangen. Trotz allem ist dieser Rundkurs meine absolute Lieblingsstrecke:-)

Da ich bereits beim Training am Samstag alle Abfahrten ohne Probleme fahren konnte, ging ich zuversichtlich an den Start. Erst starteten die Damen und ca. 3 Minuten später gingen wir (die U23 Damen) ins Rennen. Zu fahren waren 4 Runden. Da ich dieses Jahr an noch keinem Weltcup teilgenommen habe, ging ich von der 35. Position ins Rennen. (insgesamt bestand das Feld aus knapp 50 Fahrerinnen). Was mich selber überraschte war, dass ich bereits direkt nach dem Start einige Fahrerinnen überholen konnte und als 6te in die 2. Runde ging. Leider konnte ich diesen Platz nicht halten, fuhr dann erst als 8te, dann als 13te in die darauf folgenden Runden. Vielleicht habe ich zu viele Körner verschossen, als ich gleich zu Beginn so weit nach vorne fuhr, aber es war schön zu sehen, dass ich auch an diesen vorderen Positionen fahren konnte. Leider kam ich dann „nur“ als 16te über die Ziellinie. Trotzdem war ich nach dem Rennen total happy, da ich zwar wieder von Fahrerinnen überholt wurde, aber trotz allem gesehen habe, dass meine Form von Rennen zu Rennen besser wird. Ich hoffe, dass dann das nächste Mal ein Platz in den Top Ten drin ist:-)

Am kommenden Wochenende ist bereits die Deutsche Meisterschaft in Albstadt. Eine Woche später werde ich dann beim Bikefestival in Willingen sein.

 Also drückt mir die Daumen;-)

See you….Nadine

Straßenrennen Pinswang und Bundesliga # 2 Saalhausen

Monday, May 16th, 2011

Meine „Sturzblessuren“ bekam ich zum Glück wieder recht schnell in den Griff. Ein paar Tage hatte ich ziemliche Schmerzen, da ich ein einige Prellungen hatte, aber nach einer Woche konnte ich wieder normal und schmerzfrei mit dem Training weitermachen.

 So fuhr ich am vergangenen Mittwoch Abend bei einem Straßenrennen mit. Das Pinswanger Rennen ist ein Rundstreckenrennen auf einer flachen 4,6 Kilometer langen Runde. Wir Frauen mussten 7 Runden absolvieren.

Bereits nach dem Startschuss merkte ich, dass ich gut drauf war und konnte somit auch die Sprintwertung in der 2. Runde gewinnen. In der 5. Runde wagte ich es dann zu attackieren und mich vom Feld ein wenig abzusetzen. Das funktionierte erst ganz gut, doch dann merkte ich schnell, dass ich das nicht bis zum Zieleinlauf dort vorne alleine im Wind schaffen würde. So lies ich das Feld wieder auf mich aufschließen.

Beim Zielsprint erwischte ich leider eine falsche Position, so dass ich das Treppchen knapp verpasste und auf dem 4ten Platz landete. Auch wenn der vierte Platz sehr undankbar ist, war ich mit dem Rennverlauf sehr zufrieden und ich bin froh zu merken, dass es so langsam aber sicher in die richtige Richtung geht:-)

 Bereits freitags machte ich mich dann auch schon auf den langen Weg ins Sauerland nach Saalhausen, wo das 2. Bundesliga Rennen anstand. Nach der Streckenbesichtigung am Samstag freute ich mich schon auf das Rennen, da mir die Strecke gut gefiel. Leider war das Wetter am Sonntag sehr durchwachsen und pünktlich zum Startschuss fing es zu regnen an. Nachdem ich die ersten beiden Runden nicht so richtig „in Gang“ gekommen bin, begann ich ab der dritten Runde die Aufholjagd. Ich konnte jede Runde Fahrerinnen überholen und bekam richtig Spaß am Rennen fahren:-) So konnte ich nach 6 Runden als 10te in der Damen Elite Klasse über die Ziellinie fahren (4te U23)

 Das kommende Wochenende ist für mich rennfrei. Ich werde bei hoffentlich schönem Wetter ein paar Trainingskilometer machen und das freie Wochenende genießenJ. Weiter geht’s dann am 28./ 29. Mai mit dem Weltcup in Offenburg und bereits eine Woche später mit der Deutschen Meisterschaft Cross Country in Albstadt.

 Eure Nadine

 

The opposite of 24hr racing!

Thursday, May 12th, 2011

I haven’t done much road racing before really but thanks to a great series running in the centre of Bath this May I have been out on the Ultimate CF in the skinsuit twice already this month! The racing is fast and short and a real shock to the system since Madrid, but I am loving every minute of it.

Heres my blog post over on the road.cc website
http://road.cc/content/blog/35759-royal-victoria-queen-promotion

Hoping to edge a race win sometime before the series closes out, two more to go!

Pic thanks to Dave Atkinson

24Doce Madrid

Tuesday, May 10th, 2011

WOW! What a race…..

Its taken me a long time to get round too writing something about the race. Partly from being busy with various bits and pieces in Bath but I think mainly it was such a crazy few days I hadn’t really had time to think the race over and work out what I wanted to say.

So Kim and I headed over to 24Doce just out side of Madrid. This was my first time in mainland Spain and my first 24 pairs race.  We were met at the airport by the really friendly guys at Canyon Spain and they showed us around a bit and treated us really well. I tried so hard to pay for dinner but it never worked!

The race itself was on an awesome course, on the Thursday I got to ride it IN THE DRY with some of Fernando’s (Canyon) friends. Lots of variation and lots of single track, after a pretty nice techy climb there was the toughest descent I have ever seen in a 24, it even rivalled Dalby World Cup circuit in places!


When race day came, the cultural differences between Spanish racing and the Anglo-Germanic style was pretty clear. We arrived at the race two hours before the start without a proper pit set up and even without water! But this seemed to be pretty standard fayre; the race was much more relaxed than the 24hour races I was used to, even some of the expo area was still being set up.

Some mad dashing around and we just about got ready in time for the start. With the forecast for awful weather all race Kim and I decided to just ride our own race and plug a steady tempo early one to save energy for the dark, the rain and the mud. That said it wasn’t long untill we settled nicely into 2nd place and the laps started to roll. This is a photo from the first couple of laps before the rain came and it was still really muddy!

It rained on and off for pretty much the whole race. It was one of the toughest races of my (albeit short) career, conditions were brutal. The course was always rideable but was such a slog in places and the constant drain of the cold and the wet really took its toll. In the darkest section of the night we started to reel in the Trek duo ahead of us, first unlapping ourselves but the funny rule about the fastest lap meant that we would have to catch them and then lap them to take the win. We soon realised we didn’t have time to get the win unless we could break them. I dug a little too deep in a move to try to break their spirits but it didn’t work and I put myself in a hole I couldn’t climb out of. The last couple of laps were horribly slow glycogen depleted affairs – not my finest hour!

The Trek team were obviously very strong riders, and there support crew was absolutely dialled. It was hard for Kim and I as we only had a bike bag of stuff for the whole race rather than the usually truck load of bikes, spares and food that we are used to. I think with a bit more support we could have a closer race but in the end the Trek pair took the win. Kim and I were 6 laps up on 3rd place in the end so decided to stop riding as we were secure. I was pretty gutted not to take the win after travelling so far and riding hard for so long but I am proud of our fight in atrocious conditions. One thing I have definitely learnt is how hard pairs racing is!

Unfortunately I caught some food poisoning whilst my immune system was suppressed. The not so glamorous side of international racing was lying on the floor of my hotel bathroom vomitting at 4 in the morning after the race. Not a pleasant experience by any means!

After the race we all headed in to Madrid for a couple of days to relax and play tourist. Kim and I even got to grab a recovery ride in the park!

Big thanks has to go to Sarah, my girlfirend, for coming over and suffering all through the night helping me and Kim, as well as Manuel and Fernando from Canyon Spain for inviting us out to their crazy race!

Twitter

Trevor_Ergon24 3 hours in the snow, pretty sure @GORETEXbrandsaved my life.
31.01.12 14:43

Trevor_Ergon24 @Peeavesnew job Paul? I am back in the UK during Feb. You still in and around Colchester?
24.01.12 20:00

Trevor_Ergon24 Well well well - what happened here? @BATHuniCCdowngraded the site? http://t.co/1hsmbu3d . You go away for just 6 months...
24.01.12 18:29

Trevor_Ergon24 @Chris_Baddicksingle counts as one. Taking flights not trips.
24.01.12 18:24

Kim_Ergon24 Livestrong charity ride. Coole sache. Radeln für einen guten zweck.
27.09.10 00:01

Kim_Ergon24 Sunday amstrong charity ride in LA. Exciting
25.09.10 04:40

Kim_Ergon24 Going to the desert with JK and Yuki riding the next years bikes.
21.09.10 15:18

Kim_Ergon24 Trotz heftigem Crash beim BL Finale konnte ich dank des Helms zu Ende fahren. Rennen und gesamt 6. pl
20.09.10 06:04

Benny_Ergon24h Land unter in Duisburg inkl. Rennunterbrechung http://tweetphoto.com/37606607
08.08.10 06:48

Benny_Ergon24h @DuisburgDie ersten Runden sind gefahren und wir führen in der Firmen 8er Wertung. http://tweetphoto.com/37405501
07.08.10 13:32

Kim_Ergon24 Podium wetter wieder gut. Jetzt geht es 1000 km wieder heim. Urghh
25.07.10 13:05

Benny_Ergon24h Wet Conditions. Jetzt regnet's in Plymouth. Wir liegen aber sicher mit mehr als einer Runde in Führung. http://tweetphoto.com/34667754
24.07.10 18:37

Benny_Ergon24h START!!! Trevor is on the track.
24.07.10 11:03

Benny_Ergon24h Ergon24 meets Stonehenge http://tweetphoto.com/34418419
23.07.10 17:16


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