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Das Model und der Freak in Südafrika

Sunday 28. October 2012

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Nadine Rieder und Max Friedrich erfolgreich bei der Bridge Cape Pioneer Trek

Gerne folgten Nadine und Max der netten Einladung von Dryland Events zu der sieben Tage langen Mountainbike Rundfahrt im Südwesten von Südafrika.
Eine Woche vor dem Start stiegen beide vom Ergon 24h Racing Team ins Flugzeug, um nach einem kurzen Sightseeing Aufenthalt in Kapstadt ihr Quartier bei African-Inn in Oudtshoorn beziehen zu können. Ein glücklicher Zufall war es, dass auf dem Gelände ihres Challets die Strecke des 15km langen Prologes entlang führte. Mattys Beukes (http://www.cangomountainbiking.com) hat diese unglaubliche Singletrailstrecke in jahrelanger Kleinarbeit gebaut.

„Es war wirklich beeindruckend!“, so Max Friedrich, „5 Meter neben unserem Häuschen verlief die Strecke. Als wir das erste Mal zur Besichtigung aufbrachen, wurden wir gleich von einem Fotografen überrascht. Wir haben uns nichts weiter dabei gedacht, bis wir uns dann am nächsten Tag beim Einkaufen im Supermarkt Pick N‘ Pay auf der Titelseite der Oudtshoorner Wochenzeitung entdeckten… Wahnsinn! Das gab natürlich nochmal Druck, obwohl wir das ganze in erster Linie zum Spaß machen.“

Nach etlichen Trainings-Runden bestätigten dann die beiden Ergon Piloten die Erwartungen der Südafrikaner und siegten im Prolog mit 40 Sekunden Abstand auf das Team Stirnemann/Soncin.

Auch auf der ersten Etappe nach Calizdorp mit 103 km zeigten die Zwei eine gute Vorstellung und bauten ihren Vorsprung im Führungstrikot um weitere fünf Minuten aus. Überschattet wurde diese Etappe von dem Angriff eines Bienenschwarms in den etliche Fahrer aus dem hinteren Teil des Feldes verwickelt waren. Einige wurden mehrere hundert Mal gestochen und vom Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Glücklicherweise kam es nicht zu lebensgefährlichen Reaktionen.

Auf der Königsetappe mit dem Ziel auf dem Swartbergpass (85 km und 2760 Hm) hatten Nadine und Max wieder enorm viel Spaß und packten weitere acht Minuten auf ihr Konto. Auf dieser Etappe sicherten sie sich auch den mit 5000 Rand dotierten „Prince & Princess of the Mountain“-Preis. (O-Ton Max für „King of the Mountain“)

Das Glück verließ die beiden auf den flacheren, dritten  109 km  Etappe nach De Rust.  Nachdem sie ihre Verfolger wieder deutlich distanziert hatten, mussten sie drei Reifendefekte beheben. Dadurch büßten sie im Ziel so viel Zeit ein, dass sie ihre Gesamtführung an das Team Haibike/BH knapp verloren.

Nadine brauchte in der ganzen Woche kein einziges Mal an einer Verpflegungsstation anzuhalten. Flaschen füllen und Gummibärchen holen war Max Part.

Mit nur einer Minute Rückstand auf das Führungstrikot starteten Nadine und Max auf die 63km nach Herold. Auf Siegeskurs liegend verfing sich Max Schaltwerk in den Speichen und die zwei wurden wieder zu einer Reparaturpause gezwungen. Mit einem fixen Gang auf den letzten 15km setzte Max seine Fahrt fort. So kam es, dass beide weitere 14 Minuten auf die Führenden einbüßten.

Das für südafrikanische Verhältnisse kalte und regnerische Wetter tat sein Übriges. Bereits auf dieser Etappe kündigten sich bei Max die ersten grippalen Symptome an.

Deshalb fuhren die beiden auch am Folgetag mit angezogener Handbremse. Dennoch fuhren sie nach 75km mit nur drei Minuten Rückstand ins Ziel in George und festigten so ihren zweiten Gesamtrang.

„Ich hatte das Gefühl, dass mir 100PS fehlen“, so Max, „aber, that‘s Part of the game! Aufgeben war für uns nie eine Option.“

Inzwischen zeigte Nadine auch Krankheitserscheinungen. Mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Kraftlosigkeit starteten beide auf die letzten 84 km wieder zurück nach Oudtshoorn. Dabei verloren sie natürlich wieder viel Zeit, aber die Etappensieger Jennie Stenerhag und Craig Gerber konnten ihnen ihren zweiten Gesamtplatz nicht mehr streitig machen.

So ging eine Woche mit Hoch und Tiefs vorüber. Sagenhafte Trails, traumhafte Landschaft und durchweg nette Leute prägten die 534 km durch die Klein Karoo. Eine perfekt organisierte Veranstaltung mit Seele!
Trotz ihrer Krankheit ließen  es sich Nadine und Max nicht nehmen, bei der achten Etappe zu starten – die Afterparty!

Auf jeden Fall planen Nadine und Max im nächsten Jahr wieder dabei zu sein und um den Titel zu fighten.

„Beeindruckt hat uns besonders die gute Organisation“, so Nadine, „wir gaben einfach unsere verdreckten Räder im Ziel ab und bekamen sie gewartet am nächsten Morgen wieder, Massage am Mittag war auch mit drin und wenn es darum ging zur Unterkunft gefahren zu werden, war sofort unser Chauffeur Hendrik da! –Einfach perfekt!“
„Und so ein Paket kann übrigens jeder buchen!“, grinst Max, „das ist nicht nur für VIPs!“

 

DM Ärzte und Apotheker 2012

Tuesday 4. September 2012

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Ein kleiner Bericht von mir auf meiner Homepage:

www.the-eggman.de

:)

Salzkammergut Trophy 2012

Monday 16. July 2012

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211km – 7049 Höhenmeter – der härteste MTB Marathon Europas

Noch nie habe ich vorher so lange auf dem Rad gesessen. Vielleicht mal neun Stunden zum Training, aber niemals in einem Rennen.
Als ich um kurz vor 5 Uhr in die vordere Startbox fuhr rief ich allen Fahrern zu: ” Ihr seit alle bekloppt!!!” und ich sollte Recht behalten ;-)
Nach dem Start ging es erstmal 900 Hm auf den Raschberg. Ich fühlte mich gleich wohl, da ich nie über 90% gehen musste. An einem kurzen Steilstück zogen ich etwas drüber und schon war ich mit dem oberösterreischen Vorjahressieger Wolfgang Krenn alleine. “A bisserl früh”, meinte Wolfi und wir beschlossen etwas rauszunehmen. So konnte der Tscheche Ondrej Fojtik und Olympiasieger Bart Brentjens wieder aufschließen und der Vierländer-Zug rollte gemeinsam weiter. Wolfi verließ uns dann aber ab km 40, vermutlich wegen eines Infektes.


Später verließ uns dann auch der Tscheche Ondrej, zuerst nach hinten- um uns dann am Berg bei km80 stehen zu lassen. Und er wart nicht mehr gesehen…
Also setzten Bart und ich unsere Fahrt alleine fort. Bei km150 auf dem Anstieg zum Salzberg konnte ich dann Bart deutlich distanzieren. Hier ist der Teerweg derart steil, daß man nur noch laufen kann und dabei noch aufpassen muss, dass man nicht wegrutscht! Dabei habe ich dann wahrscheinlich auch den Stecker gezogen, denn auf dem folgenden Berg zur Roßalm fehlten mir dann plötzlich 20 Pulsschläge. Bart kam wieder von hinten angerauscht und ließ mich im nun einsetzenden Regen stehen. Der Regen wurde immer stärker und die Temperatur fiel stark ab. Ein Horror auf der Abfahrt. An einer Verpflegung bekam ich dann nach min. drei Minuten Wartezeit zitternt ein ORF Regencape, eine Art aufgeschnittener Müllsack – aber egal, überleben war die Devise!
Ein paar km später warteten dann Mama und Papa mit einer heiß ersehnten Regenjacke auf mich- ein Geschenk Gottes!
Auf den letzten 30km stellte sich dann noch 600Hm in den Weg, die ich mich auch noch hinüberquälte.
Im Ziel konnte ich mich dann nach 10:46h feiern lassen. Zwei Minuten hinter Bart und fast 10 Minuten hinter dem Sieger Ondrej Fojtik. Ein super Ergebnis, mit dem ich bei meinem Extrem-Debut nicht gerechnet hatte.
Auf jeden Fall mehr als eine Entschädigung für meinen fünften Rang bei der DM letzte Woche. Ich weiß jetzt definitiv, wo meine Stärken liegen…
Geile Veranstaltung und JA, es ist total bekloppt!… und ich bin nächstes Jahr bestimmt wieder dabei! Dann hoffentlich im deutschen Doppelgespann mit Dano (Stefan Danowski).

Power ON

Maxster

Deutsche Meisterschaft XCO Bad Säckingen

Saturday 14. July 2012

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Zum ersten Mal fand in der Heimatstadt der amtierenden Olympiasiegerin Sabine Spitz ein MTB-Rennen statt. Die Strecke wurde extra angelegt und bereits beim ersten Training auf der Strecke am Samstag stellte ich fest, dass der Rundkurs total viel Spaß machte. Es war extrem technisch und sehr verwinkelt. Aber das mag ich ja:) Da es aber in der Nacht regnete war es sehr rutschig und schlammig, was natürlich auch sehr viel Kraft kostete. Am Sonntag um 13 Uhr fiel dann der Startschuss zu meiner ersten Deutschen Meisterschaft in der Eliteklasse der Damen. Vom Start kam ich perfekt weg und konnte sogar den Starthang, der ein paar hundert Meter eine Teerstraße hinaufführte, an zweiter/dritter Position hinter Sabine Spitz fahren;)                

Das konnte ich aber natürlich nicht allzu lange halten…Ein paar Fahrerinnen überholten mich und ich reihte mich dann an achter Position ein. Vor allem auf der ersten Runde kam ich nicht so richtig rein ins Rennen und machte technische Fehler und fuhr unkonzentriert. Das wurde aber dann besser und so konnte ich einen gleichmäßigen Rhythmus fahren. Es machte riesen Spaß und ich konnte sogar noch einen Platz gut machen. Nach 5 Runden und 1:34 Fahrzeit fuhr ich dann als 7. über die Ziellinie. Den Titel holte sich erneut Sabine Spitz. Platz 2 belegt Adelheid Morath und Platz 3 Silke Schmidt.

Was mir auf jeden Fall noch fehlt, sind die Rennkilometer. Gerade im Cross Country Rennen heißt es von Anfang bis Ende Vollgas zu fahren und da merk ich einfach, dass mir das Training in den hohen Bereichen und auch die nichtgefahrenen Rennen der ersten Saisonhälfte fehlen. Aber das kommt schon noch*in der Ruhe liegt die Kraft…;)

Eure Nadine

SELLA RONDA HERO MARATHON

Saturday 23. June 2012

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Wie gesagt stand ich heute mit Sönke beim Sella Ronda Hero in den Dolomiten am Start. Man kann es glauben oder nicht: mein 1. Marathon dieses Jahr! Und dann gleich richtig!

Aus Respekt vor den wirklich steilen Bergen und der dünnen Höhenluft, entschieden wir uns für die „kurze“ Strecke. Knackige 50km mit 2700hm lagen vor uns. Pünktlich zum Start öffnete der Himmel die Pforten. Blitz und Donner inklusive.

Also…Regenjacke an und gib ihm…..oben angekommen ging es fast direkt in den ersten Singletrail. Hier hat uns das Roadbook (36% Trails) nicht belogen. Abfahrten vom feinsten…..allerdings durch den Regen aufgeweicht und deshalb echt hart am Limit. Aber das kommt uns ja entgegen ;)
Soweit so gut….der Regen liess im Lauf des Rennens nach und die Moral stieg. Mittlerweile waren mir 2 echte Bergziegen abhanden gekommen und nach hinten war auch weit und breit keine Gruppe zu sehen. Also absolvierte ich die nächsten 3 Pässe freesolo. Manchmal hab ich mich echt gefragt, ob ich noch auf der Strecke bin. Die sehr opitimistische Beschilderung (3 Wege zur Auswahl, 2mal Schotter plus 1mal Trail….dann is ja klar wo`s langgeht, oder???) hat mich zum Glück nie lange aus dem Konzept gebracht. Nur der letzte Berg…..der war hart…und ich am Sack!!! Aber egal: Ab km 40 nur noch Downhill bis ins Ziel. Dort wurde ich vom Moderator etwas überrascht….ich bin 3ter geworden! Dann direkt noch Blümchen, Küsschen und TV-Interview…so muss das sein :) Sönke kam nur 4min hinter mir ins Ziel: Dreckig und Zufrieden!

Fazit: Geiler Kurztrip mit Urlaubsfeeling und noch ein wenig Sport!

PS: Die Wahrheit unter: www.soenkewegner.de
PPS: Bilder unter: www.the-eggman.de

Erfolgreiches Wochenende beim Bike Festival in Willigen

Wednesday 20. June 2012

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1. Platz Marathon (kurze Strecke)        ********        2. Platz Specialized Enduro Ride

Bereits am Freitag reiste ich nach Willingen im Hochsauerland. Obwohl das Wetter daheim im schönen Allgäu super war, war die Prognose für Willingen alles andere als gut und ich stellte mich schon mal auf ein nasses Rennen ein. So war es dann auch;) Nach 5stündiger Autofahrt ging ich noch ein bisschen aufs Rad, um die Beine locker zu fahren und mir den ersten Anstieg des Marathons nochmal anzuschauen.

*Marathon

Da ich im vergangenen Jahr den Marathon gewinnen konnte, hatte ich natürlich vor meinen Sieg zu verteidigen. Der Start erfolgte bereits um 7.30 Uhr…Es hieß also früh aufstehen:) Der Regen beim einfahren konnte mir nicht die Freude auf den Wettkampf nehmen und so startete ich hoch motiviert ins Rennen. Ich konnte mich bereits am ersten Anstieg von den anderen Fahrerinnen absetzen und das kontinuierlich bis ins Ziel halten. Es waren ein paar schlammige Passagen dabei, die mir natürlich zu Gute kamen, da dadurch auch ein bisschen technisches Können gefordert war;) Die Anstiege waren nie sehr lange und das Profil der Strecke lag mir einfach. Trotz den nassen, schlammigen und kalten Verhältnissen machte es total Spaß und ich freute mich, als Erste über die Ziellinie zu fahren…es war einfach genial…das Duschen danach hat eine Weile gedauert…Ich sah aus, als hätte ich im Dreck gebadet;) hehe…

Auf der kurzen Strecke waren dann letztendlich 101 Fahrerinnen im Ziel. Ganz schön viel:)…

 

*Specialized Enduro Ride

Wie auch im Vorjahr meldete ich mich just for fun beim Enduro Ride an…Die Strecke schaute ich mir nicht mehr an…da konnte ich mich einfach nicht mehr zu motivieren, nachdem es am Samstag durchgehend regnete…Ausruhen im Hotel war einfach angenehmer als nochmal nass werden;) Am Sonntag Morgen bekam ich dann noch ein Fully von Canyon (Nerve AM)…Schnell Pedale von meinem Rad umschrauben und dann ging’s auch schon mit der Bahn auf den Berg…zum Eingewöhnen ans Bike blieb leider keine Zeit mehr…Aber Hauptsache es hat zwei Räder und fährt;) Wir waren 14 Frauen…Am Le Mans-Start kam ich relativ gut weg und ging als Dritte aufs Rad…Da es ein paar Meter bergauf ging nutzte ich die Chance und überholte die zwei Fahrerinnen vor mir…Uiii das hat dann doch ein bisschen weh getan;) Aber so ging ich als Führende in den Trail. Ines Thoma war die Einzige, die mir folgen konnte und so hatten wir beide noch einen kleinen Kampf auf der ca. 500m langen Teerstraße bevor es dann in die letzten paar Meter Gelände ging…Ines schaffte es, mich noch zu überholen und fuhr so knapp vor mir ins Ziel. Auch wenn ich meinen Sieg vom letzten Jahr nicht wiederholen konnte, war ich total glücklich…Zweiter Platz beim Enduro Ride…echt genial:)

 

Es war wirklich ein schönes Wochenende (trotz schlechtem Wetter;)…)

Mein nächster Renneinsatz wird am 30.Juni in Kirchberg beim KitzAlpBike Festival sein…Freu mich drauf!!!

Rennbericht Craft Bike Trans Germany

Tuesday 12. June 2012

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© Photos by Markus Neuert

 

 

 

 

 

Vergangenen Mittwoch fiel in Sonthofen der Startschuss zur Craft Bike Trans Germany 2012. Mit großem Respekt und aber auch viel Vorfreude ging ich an den Start.

 

 

Erste Etappe Sonthofen – Pfronten *73,10 km, 2758 hm

Den ersten Teil dieser Etappe kannte ich…Ob das unbedingt ein Vorteil war weiß ich nicht genau, weil ich so genau wusste, was für Anstiege noch vor mir liegen;) Aber ich habe versucht mein Tempo durchzufahren und das hat auch super geklappt. In den Abfahrten konnte ich seeeeehr viele Plätze gut machen und so bewegte ich mich immer zwischen Position 10-15. Am letzten Berg jedoch hatte ich sehr zu kämpfen. Leider verlor ich da auch einige Plätze und kam dann als 16te ins Ziel.

 

Zweite Etappe Pfronten – Lermoos *78,39 km, 2295 hm

Am nächsten Tag waren es zwar nicht mehr ganz so viele Höhenmeter, jedoch ein bisschen mehr Kilometer und die Anstiege hatten es auch mal wieder in sich…Ich versuchte mich immer so gut es geht über die Berge zu retten und nutzte dann in den Abfahrten und auf den Flachstücken meine Stärken. Es fühlte sich gut an und ich wusste aber, dass es der letzte Anstieg wieder in sich haben wird;) So war es dann auch…Die davor aufgeholten Plätze musste ich leider wieder an mir vorbeiziehen lassen und so kam ich als 15te in Lermoos an. Aufgrund der hohen Belastung und der vielen Anstiege machte sich leider so langsam auch mein Rücken bemerkbar…aber ich denke so ging es auch vielen anderen…

 

Dritte Etappe Lermoos – Seefeld *58,96 km, 1864 hm

Endlich mal nicht so viele Höhenmeter und auch deutlich weniger Kilometer:) Ich startete gut in die dritte Etappe und da die zwei langen Anstiege bereits am Anfang waren wollte ich versuchen, auf keinen Fall zu überziehen und wieder konstant mein Tempo zu fahren. Das klappte auch gut…Ich fand meinen Rhythmus und fuhr als 14te über die Ziellinie.

 

Vierte Etappe Seefeld – Garmisch-Partenkirchen *78,05 km, 1731 hm

Juhuuuu…last day!!!:) Die letzte Etappe stand an…und ich wusste, dass das meine Etappe werden konnte…Mehr bergab als rauf und viele „Drücker-Stücke“ im Flachen…Obwohl das Wetter alles andere als gut war freute ich mich schon! Ich kam super vom Start weg und war nach dem ersten Anstieg auf Platz 5. Das überraschte mich ehrlich gesagt selber ein bisschen. Ich wollte die zwei Anstiege am Anfang einfach so gut es geht bei den anderen mitfahren. Dass es aber dann gleich so gut lief motivierte mich natürlich noch mehr!!! In der Abfahrt konnte ich dann einen Vorsprung auf meine Verfolgerinnen rausfahren. Dieses mal war sogar eine richtig coole technische Abfahrt dabei. Da es regnete war es rutschig und das kam mir natürlich noch mehr zu gute;) Bis zur Rennhälfte konnte ich meinen Platz halten, jedoch wurde ich dann von einer Fahrerin überholt…Einige Zeit fuhr ich noch mit, aber ich wusste, dass ich den letzten Berg auf keinen Fall unterschätzen durfte. Deshalb lies ich sie fahren und versuchte erholt in den letzten Anstieg dieser 4-tägigen Trans Germany zu gehen. Ich fühlte mich immer noch super und als ich am Anstieg merkte, dass keine Fahrerin zu mir aufschließen konnte, war das einfach ein super Gefühl…Oben am Hausberg angekommen, freute ich mich riesig und ab da ging es nur noch bergab. Ich wusste also, dass mir eigentlich nichts mehr passieren konnte und so war es dann auch….Ich fuhr überglücklich als 6te ins Ziel.

Das es so gut laufen wird hätte ich nicht gedacht… In der Gesamtwertung konnte ich mich noch auf Platz 11 vorschieben. Leider habe ich nur ganz knapp die Top Ten verpasst… Aber wichtiger war mir, dass ich von Tag zu Tag merkte, wie die Form besser wurde…

Diese Woche werde ich versuchen mich gut zu erholen und am Wochenende steht dann schon das nächste Event an…Das bike Festival in Willingen. Letztes Jahr konnte ich mir dort zwei Siege holen. Das werde ich natürlich versuchen zu wiederholen;) Der Marathon ist am Samstag und das Enduro Rennen findet am Sonntag statt…Ich freue mich, den einen oder anderen von euch dort zu sehen!!!

Alpentour Trophy 2012

Tuesday 5. June 2012

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Endlich passte die Alpentour mal in meinen Renn-Terminplan.  Sie besteht aus vier Etappen, die durch die Bergregion rund um Schladming und den Dachstein gehen, also schon anspruchsvoll.

Ersten Etappe mit 69km -2900 Höhenmeter

Hier entspannt ich wohl zu sehr, denn der Olympiasieger von Atlanta  und Silbermedailliengewinner von Sidney Bart Brentjens entwischte mit kurz vor dem Ziel. Hinter Georg Koch wurde ich mit 52s Rückstand dritter bei den Masters.

Zweite Etappe Bergzeitfahren, 16km – 11 Höhenmeter

Meine Beine waren trotz der lockeren ersten Etappe nicht so gut. Trotzdem siegte ich auf der Schafalm und zog dem Bart damit das Leader Trikot aus. Nun führte ich mit sieben Sekunden in der Gesamtwertung.

Dritte und Königsetappe, 73km – 2800 Höhenmeter

Auf dem Dachstein hatte ich schon einen schönen Vorsprung auf Bart rausgefahren. Auf dem Abfahrt holte er das aber wieder rein. Zusammen ging es Richtung Ziel. Sein Helfer Jeroen Boelen war auch dabei und bereitete seinen Angriff gegen mich vor. (Das war das einzigste Mal, dass er vor mir war. Ich sprintete trotzdem als Erster in den letzten Downhill zum Ziel. Doch Bart spielte seine Erfahrung voll aus, überholte mich und siegte mit acht Sekunden Vorsprung.

So führte er mit einer Sekunde wieder in der Gesamtwertung.

Vierte Etappe, 56km – 2000 Höhenmeter

Gleich nach der Startfreigabe versuchte ich mein Heil in der Flucht. Ganz kurz an Alban Lakatas Hinterrad geschnuppert und in der Gruppe weggefahren. Ich merkte aber dann doch, dass ich mich lieber etwas für den langen Anstieg mit 1100Hm schonen sollte. So holte mich Barts lila Milka-Zug wieder ein.

Am Fuße des langen Berges staunte ich nicht schlecht, als er am Depot auf ein „Berg“-Hinterrad wechselte! Wie geil! Auch bis zur Bergwertung blieben wir zusammen, wo er dann wieder das Hinterrad wechselte. Die letzte 400Hm Schippe Sand konnte ich leider nicht für einen Angriff nutzen. Schon befanden wir uns auf der Bikepark-Abfahrt Richtung Ziel. Jeder von uns machte mal einen Fehler, doch ich war dann vorne und freute mich mit knappem Vorsprung über meinen zweiten Etappensieg.

In der Gesamtwertung hats leider nicht gereicht, aber es war für Bart mit 0,97 Sekunden der knappste Sieg in der 14jährigen Geschichte der Alpentour. Wohlgemerkt bis auf das Bergzeitfahren handgestoppt!

-Im Jahre 2012. Herzlich Willkommen Zukunft.

Mir hats aber Spass gemacht und ich trage eh lieber meinen Meister-Einteiler, als so ein hässliches Leader-Trikot.

In den nächsten zwei Wochen entspanne ich erst Mal. Dann geht’s nach Mayham zum 24h Rennen.

Power On

Max

Was nach drei Wochen Kaffeetrinken so alles geht…

Tuesday 5. June 2012

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Die Titelverteidigung bei den deutschen Meisterschaften liegt jetzt schon drei Wochen zurück. Diese Zeit nutzte ich, um mal etwas rauszunehmen und zu entspannen. Natürlich wurde auch an der Grundlagenausdauer an den freien Wochenenden zu Hause gearbeitet. „Einfach mal nur zum Cafetrinken gefahren“- und dabei mal schlappe 220km runtergerissen… ;-)

Am 27. Mai stand dann der zweite Lauf der Masters Bundesliga in Gedern auf dem Programm. Ein starkes Feld, wie schon lange nicht mehr, war angetreten. Anfänglich noch zu dritt, setzte ich mich mit Uli Brucker auf dem sehr technischen Kurs von den Verfolgern ab. Es wurde ein Rennen mit den Messern zwischen den Zähnen, was aber mit fairen Mitteln ausgetragen wurde. Da keiner von uns sich entscheidend absetzten konnte, wurde die Entscheidung am Zielhang ausgetragen. Ich hatte den größten Geschwindigkeitsüberschuss und siegte mit einem Vorsprung von 0,7s vor Uli. Saugeiles Rennen! Mit zitterten die Füße noch eine halbe Stunde nach dem Rennen!

Einen Tag später, am Pfingstmontag, startete ich auf dem Weg nach Bayern beim dritten Michelstädter Sparkassen Citycross. Wieder konnte ich mich im Sprint gegen Johannes Wagner und Marc Odrosek durchsetzen.

Eine klasse Veranstaltung, von denen es mehr geben sollte. Olympiateilnehmer von Athlanta Ralph Berner von B3-Events (http://www.b3-events.de/) hatte ganze Arbeit geleistet. Daumen hoch!

Nachts um 2 Uhr war ich dann bei Mama und Papa in Bayern zum Zwischenstopp auf dem Weg zur Alpentour, die am Donnertag in Schladming startet.

Da wartet dann internationale Konkurenz auf mich. Drückt mir die Daumen!

Kette rechts

Max

Ab sofort endlich wieder mehr News…

Wednesday 30. May 2012

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Einige von euch haben sich wahrscheinlich schon gewundert, weshalb ich auf keinem Rennen zu sehen  bin oder warum schon länger keine News mehr online waren…

Das soll sich ab sofort wieder ändern;)

Nachdem ich mir ja bereits vor dem Bike Festival in Riva eine Erkältung eingefangen hatte, war es wahrscheinlich nicht so sinnvoll dort an den Start zu gehen… Aber ich wollte eben unbedingt probieren und habe auch nicht alles gegeben um nichts noch schlimmer zu machen (Bericht vom Rennen könnt ihr auf meiner Homepage…)

Doch vielleicht war es doch ein Fehler, denn insgesamt war ich jetzt über 3 Wochen angeschlagen und zur Erkältung kamen auch noch Ohrenschmerzen. Da ich aber auch kurz vor der Abschlussprüfung stand, war es so gesehen nicht schlecht, da ich mehr Zeit fürs Lernen hatte. Aber eine Zwangspause wegen einem Infekt, die dann noch dazu so lange dauert, ist natürlich nie schön… Vor allem nicht, wenn man trainieren will und es einfach nicht geht…

Am 22. /23. Mai hatte ich dann in Augsburg meine Abschlussprüfung. Die lief super und jetzt freu ich mich einfach nur, den Lernstress wegzuhaben. Nun kann ich mich wieder voll auf den Sport konzentrieren. Seit ein paar Tagen trainier ich auch wieder und bis auf meine Ohren, die komischerweise immer noch zugefallen sind, fühl ich mich auch wieder fit.

Nächste Woche, am 6. Juni ist dann auch schon der Start zur Trans Germany. Dies ist ein 4-tägiges Etappenrennen von Sonthofen nach Garmisch. Ich freue mich besonders, da der Startort Sonthofen ja auch meine Heimatstadt ist:)

Aufgrund des wenigen Trainings habe ich natürlich großen Respekt vor dem Rennen und hoffe, dass ich so gut es geht die vier Tage durchziehen kann. Ich bin auf jeden Fall mega happy, endlich wieder an einer Startlinie stehen zu können und hoffe, dass dies ein guter Einstieg für die zweite Saisonhälfte wird!!!

Also drückt mir die Daumen;)

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Trevor_Ergon24 @mja220I told @Allen_DAWthis was below par in my opinion. Surely just a soundtrack change would make it less offensive?
09.10.12 16:37

Trevor_Ergon24 @fentinator- just checked your result. That was a ridiculous ride! hope you're over the moon.
08.10.12 17:34

Trevor_Ergon24 Watch out - Osborne's about.
08.10.12 09:01

Trevor_Ergon24 @mja220who is responsible for that? They need to get down the jobcentre.
07.10.12 21:39

Kim_Ergon24 Livestrong charity ride. Coole sache. Radeln für einen guten zweck.
27.09.10 00:01

Kim_Ergon24 Sunday amstrong charity ride in LA. Exciting
25.09.10 04:40

Kim_Ergon24 Going to the desert with JK and Yuki riding the next years bikes.
21.09.10 15:18

Kim_Ergon24 Trotz heftigem Crash beim BL Finale konnte ich dank des Helms zu Ende fahren. Rennen und gesamt 6. pl
20.09.10 06:04

Benny_Ergon24h Land unter in Duisburg inkl. Rennunterbrechung http://tweetphoto.com/37606607
08.08.10 06:48

Benny_Ergon24h @DuisburgDie ersten Runden sind gefahren und wir führen in der Firmen 8er Wertung. http://tweetphoto.com/37405501
07.08.10 13:32

Kim_Ergon24 Podium wetter wieder gut. Jetzt geht es 1000 km wieder heim. Urghh
25.07.10 13:05

Benny_Ergon24h Wet Conditions. Jetzt regnet's in Plymouth. Wir liegen aber sicher mit mehr als einer Runde in Führung. http://tweetphoto.com/34667754
24.07.10 18:37

Benny_Ergon24h START!!! Trevor is on the track.
24.07.10 11:03

Benny_Ergon24h Ergon24 meets Stonehenge http://tweetphoto.com/34418419
23.07.10 17:16


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